So erstellen Sie Ihr eigenes eBook – Wie Sie ohne Programmierkenntnisse ein eBook selbst konvertieren

Buchgestaltung

So erstellen Sie Ihr eigenes eBook – Wie Sie ohne Programmierkenntnisse ein eBook selbst konvertieren

Ein eBook veröffentlichen ist heute leichter als jemals zuvor, denn Sie können selbst ein eBook erstellen und dies auf den Markt bringen. Verschiedene Computer Anwendungen ermöglichen es Ihnen, dies ohne großen Aufwand umzusetzen. Die Programme sind leicht zu verstehen und intuitiv erlernbar. Damit gelingt es Ihnen im Handumdrehen, Ihr erstes eBook zu veröffentlichen. In diesem Text erfahren Sie, wie Sie ohne großartige HMTL und CSS Kenntnisse ein eBook erstellen können und was es dabei zu beachten gibt.

Aber vorweg, welche eBook Formate gibt es?

E-Books gibt es in verschiedenen Dateiformaten. Zum einen können Sie Ihr Buch als PDF-Datei speichern und viele Webseiten bieten auf diesem Weg ein eBook zum Download auf ihrer Webseite oder ihrem Blog an. Dies hat jedoch gegenüber der Konvertierung in ein „richtiges“ eBook Format einen großen Nachteil. PDFs sind zwar komfortabel, wenn Sie es auf einem Computer oder Smart-Device aufrufen, doch sie sind nicht für die Benutzung durch einen eReader ausgelegt. Das bedeutet, dass diese Dateien ihre Vorzüge dann ausspielen können, wenn sie an einem mehrfarbigen Bildschirm ausgespielt werden. Denn aufgrund Ihrer besonderen Eigenschaften behalten Sie auch bei einer starken Vergrößerung ihre gute Qualität. Diese Funktion ist allerdings bei eBooks weniger von Bedeutung.

Als eBook eignen sich Dateiformate, die für die Benutzung an einem eReader ausgelegt sind. Formate für einen eReader sind dynamisch gestaltet, deshalb spricht man auch von einem fliessenden Layout. Sie können problemlos die Schriftgröße anpassen, ohne dass das die Praktikabilität des Buchs beeinträchtigt. Das ist bei einem PDF anders. Vergrößern Sie die Seitenansicht, müssen Sie sich erst mühevoll über die aufgerufene Seite navigieren, ehe Sie zur nächsten Seite übergehen können.

Das Dateiformat EPUB ist für eBooks am meisten verbreitet. Es handelt sich um einen offenen Standard. Das bedeutet, das es nicht lizenzrechtlich geschützt ist und es von eReadern der meisten Hersteller verarbeitet werden kann. Die Einzige Ausnahme ist der eReader Kindle von Amazon. Es ist eine weitere eBook Konvertierung notwendig, wenn die Datei auf einem Kindle gelesen werden soll, denn Amazon nutzt das hauseigene eBook Format MOBI.

Das EPUB-Format basiert unter anderem auf den Standards HTML, XML und CSS. Diese sind für die dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Größe des Bildschirms verantwortlich. Auch weil diese nicht geschützt sind, kann das Format problemlos erzeugt und verarbeitet werden.

Das ePUB Format gibt es als gängiges ePUB2 Format für alle dynamischen Layouts. Zusätzlich gibt es das ePUB3 Format für sogenannte „Fixed Layouts“, bei dem jede Seite starr wie die PDF Seite aussieht.

Für seinen Kindle hat Amazon zwei Dateiformate reserviert. Diese Formate werden von keinem anderen Hersteller unterstützt. Das führt dazu, dass die Geräte nur eBooks in den beiden Formaten AZW bzw. MOBI und KFX öffnen können. Amazon hat damit vordergründig die Situation geschaffen, dass die User eBooks offiziell nur über den Kindle-Shop kaufen können. Doch die Konvertierungsmöglichkeiten erlauben es, auch umgewandelte eBooks mit einem Kindle öffnen zu können.

Schauen wir uns nun an, wie Sie ein eBook leicht selbst erstellen könnten, sofern Sie die Zeit und die Muße dafür haben.

Welche Programme zum Erstellen eines eBooks gibt es?

Auf dem Markt sind einige kostenlose Programme erhältlich, um eBooks zu erstellen. Die Open Source Programme haben allerdings ein paar Schwächen. Beginnen wir mit der Software Calibre. Sie ist übersichtlich aufgebaut und leicht zu verstehen. Das größte Problem an ihr ist allerdings, dass es nicht möglich ist, ein eBook direkt im Programm zu erstellen. Das Programm ermöglicht lediglich eine eBook Konvertierung. Das bedeutet, dass Sie es erst in einem Textverarbeitungsprogramm schreiben und formatieren müssen, ehe Sie es mit Calibre in ein Dateiformat für ein eBook umwandeln können. Calibre wird oft genutzt als eBook Bibliothek auf dem Desktop, um eBooks zu speichern und lesen zu können.

Calibre hat für den Workflow einen entscheidenden Nachteil. Wenn Sie einen Fehler bemerken, müssen Sie zuerst wieder die Vorlage anpassen und erst danach können Sie diese in ein eBook umwandeln. Dies ist sehr zeitaufwendig, wenn Sie mehrere Anläufe benötigen. Des Weiteren ist die Konvertierung mit Calibre nicht immer problemlos möglich, sobald Sie schwierige Formatierungen und Gestaltungselemente in Ihrem Manuskript haben.

Ein zweites kostenfreies Programm ist Sigil. Mit dieser Software können Sie ebenfalls ein vorhandenes Dokument in ein eBook umwandeln. Aber auch ein völlig neues eBook ohne Vorlage können Sie mit der Software erstellen. So lassen sich einfach Fotos oder andere Formen zur Gestaltung hinzufügen. Dafür bietet Ihnen die Software mehrere Ansichten. Sie können das eBook in einem Editor bearbeiten. So sehen Sie direkt, welche Änderungen sich vornehmen und wie sich diese auf das Endprodukt auswirken. In der Code-Ansicht sehen Sie den HTML-Code des Buchs. In einer weiteren Einstellung stehen Ihnen beide Ansichten in einem geteilten Fenster zur Verfügung. In dem Programm können Sie Meta-Daten zum eBook angeben. Dann sind wichtige Daten wie der Titel, der Name des Autors, die Seitenzahl oder eine Kurzbeschreibung in den Dateiinformationen hinterlegt. Mit Sigil können Sie auch leicht Änderungen in bestehenden eBook Dateien vornehmen ohne diese neue konvertieren zu müssen.

Das Programm Jutoh ist kostenpflichtig zum Download erhältlich. Wenn Sie ein professionelles eBook veröffentlichen möchten, lohnt sich diese Investition. Denn es bietet im Vergleich zu den kostenfreien Anwendungen einige Vorteile. Die Software ist dafür gemacht, dass ein eBook direkt in ihr verfasst wird. Das bedeutet, dass Sie es in ihm genauso komfortabel schreiben können wie in einem Textverarbeitungsprogramm. So gelingt es Ihnen leicht, die richtige eBook Formatierung umzusetzen. Das ist gerade bei einem Inhaltsverzeichnis ein großer Vorteil. Dieses zu erstellen ist aufgrund der darin enthaltenen Einzüge häufig eine knifflige Aufgabe. Die verwendeten Inhalte kann das Programm in verschiedenen Ordnern speichern. Damit behalten Sie auch den Überblick, wenn Sie ein großes Buchprojekt umsetzen möchten, das nicht nur aus vielen Seiten, sondern auch aus vielen weiteren Elementen besteht.

Auch wenn es sehr leicht ist, mit dem Programm umzugehen, hilft es vielen Autoren, eine Schulung zu erhalten, mit der sie ein eBook erstellen können. Einen solchen Online-Kurs können Sie leicht mit Udemy absolvieren und werden so in wenigen Stunden zum Jutoh Profi. Damit werden Sie noch sicherer in der Anwendung und erhalten hilfreiche Informationen, um eine noch bessere Gestaltung umzusetzen.

>> Hier geht’s zum Online-Kurs, wie Sie mit dem eBook Programm Jutoh kinderleicht eBooks erstellen können

Dienstleister können Ihnen helfen

Wenn Ihnen trotz der eingehenden Schulung die Lust fehlen sollte, selber die Gestaltung des eBooks übernehmen zu wollen, gibt es Dienstleister wie zum Beispiel BookDesigns.de, die diese Aufgabe für Sie übernehmen. Das kann vor allem dann wichtig sein, wenn Sie ein Buch erstellen wollen, dass nicht ausschließlich aus Texten besteht. Handelt es sich beispielsweise um ein Sachbuch mit vielen Fotos, Grafiken und Zusatzelementen, sind vermutlich viele Formatierungsarbeiten notwendig, bis ein anschauliches eBook gestaltet ist. BookDesigns liefern Sie Ihr Manuskript in Word oder InDesign an und BookDesigns übernimmt die eBook Konvertierung und auf Wunsch auch das Gestalten eines eBook Covers in der richtigen Grösse.

Für ein Angebot zur eBook Erstellung senden Sie eine eMail an info@bookdesigns.de mit der Seitenzahl Ihres Manuskriptes. Das eBook erhalten Sie in wenigen Tagen fertig zurück.

Fazit: Das sollten Sie beim Erstellen eines eBooks beachten

Wenn Sie ein eBook erstellen wollen, bieten moderne Programme Ihnen einfache Möglichkeiten dazu. Mit Ihnen können Sie dynamische Dateien erstellen, die gut ausschauen und auf eReadern gut lesbar sind. Dabei kommt es vor allem auf die eBook Formatierung an, damit sichergestellt ist, dass das eBook auf allen Lesegeräten und eReadern einwandfrei und geräteübergreifend funktioniert. Die Leser können die Schriftgröße so anpassen, wie sie es benötigen. Dabei verändern sie die Struktur der Bücher allerdings nicht: Sie können dennoch problemlos durch das eBook blättern.

Mit der passenden Software können Sie ohne Kosten ein eigenes eBook auf den Markt bringen. Jedoch kann es an einigen Stellen sinnvoll sein, etwas Geld in die Hand zu nehmen. Schon für geringe Kosten ist die professionelle Software Jutoh erhältlich. Mit Ihr können Sie ein eBook aus einem Guss erstellen. Ein Online-Kurs hilft Ihnen, sich in die Software einzuarbeiten. Gleiches gilt für die Dienstleistung von BookDesigns, Ihr Manuskript von professionellen eBook Programmierern in ein eBook konvertieren zu lassen.

 

Bildnachweis: Pixabay.com

 

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