Wie schreibt man einen Sachbuch Bestseller – vom Thema bis zum Verlag

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Wie schreibt man einen Sachbuch Bestseller – vom Thema bis zum Verlag

Träumen Sie davon, ein eigenes Sachbuch zu veröffentlichen und damit Geld zu verdienen? Ein Buch zu schreiben, erfordert viel Zeit und Disziplin und viele scheuen die Mühe, abgeschreckt von den vielen Geschichten über die schwierige Verlagssuche. Außerdem ist der Prozess häufig mit Geldausgaben, wie z.B. für einen Lektor oder einen Buchcover-Designer, verbunden. Die Verlagssuche kann viel Zeit in Anspruch nehmen und führt nicht immer zum Erfolg. Mit den richtigen Tipps kann man jedoch heute, im Zeitalter der Digitalisierung, problemlos ein Sachbuch-Autor werden und ein Buch selbst veröffentlichen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie sich Schritt für Schritt Ihrem Traum annähern können und schon bald ein Sachbuch-Autor werden.

Gründe für ein Sachbuch

Es gibt viele gute Gründe, um ein Sachbuch zu schreiben. Zunächst bringt Ihnen ein Buch Prestige und Anerkennung. Man wird als Experte auf einem Gebiet wahrgenommen und das Ansehen als Autor ist auch sehr angenehm. Mit den eigenen Erfahrungen und dem Expertenwissen kann man anderen helfen, ihre Probleme zu lösen. Man kann eine große Reichweite aufbauen und mit dem Buch werben. Ein Buchprojekt ist eine gute Schreibübung, man kann dadurch seinen Wortschatz erweitern, seine Gedanken strukturieren und sich besser ausdrücken lernen. Schließlich kann ein Buch auch Geld einbringen. Auch wenn die Autorenhonorare eher gering sind, sollte man sich nicht davon abschrecken lassen. Mit der richtigen Strategie kann man sich ein gutes passives Nebeneinkommen verdienen.

Erst Verlag suchen oder erst das Buch schreiben?

Bevor man sich an das Abenteuer Buch schreiben wagt, sollte man sich zunächst überlegen, worüber man überhaupt schreiben will, also zuerst das Thema festlegen. Nun muss ein grobes Konzept erstellt werden, wie das Buch aufgebaut werden soll. Hat man sich für ein Thema entschieden, muss man trotz seines eigenen Erfahrungsschatzes gut nachrecherchieren und möglicherweise auch andere Experten befragen. Zudem muss auch der Markt und die Konkurrenz vorher gut analysiert werden, damit das Buch nicht in der Masse untergeht.

Als nächstes stellt sich die Frage, ob man nun einen Verlag suchen oder erst das Buch schreiben sollte. Wenn Sie mit dem Gedanken an einen Verlag liebäugeln, dann sollten Sie auf jeden Fall zuerst mit der Verlagssuche beginnen und das Manuskript verschicken, bevor Sie mit dem Buch schreiben loslegen. Die Verlage stellen bereits an ein eingereichtes Manuskript ihre eigenen Anforderungen, die der Autor beim Schreiben umzusetzen hat. Jedoch ist heutzutage der direkte Weg zum Verlag aus einigen Gründen möglicherweise nicht die beste Variante. Die meisten eingereichten Bücher werden von Verlagen gern abgelehnt, weil sie entweder nicht in ihr Programm passen, sie bereits zu viele Bücher zu diesem Thema haben oder sie das Potenzial noch nicht erkennen. Meist kommt man an große Verlage ohne einen Literaturagenten nicht heran. Und eine Ablehnung, vor allem eine, die nicht wirklich nachvollziehbar ist, kann manchmal sogar bei selbstbewussten Autoren Unsicherheit und Selbstzweifel auslösen. Des Weiteren sind die Konditionen bei einem Verlag auch nicht immer zufriedenstellend. Verlage behalten letztendlich auch das Entscheidungsrecht, zum Beispiel was Titel, Layout und teilweise auch Inhalt des Buches anbetrifft. Sämtliche Kosten der Buch-Veröffentlichung werden zwar übernommen, jedoch muss man sich um den Großteil der Vermarktung trotzdem selbst kümmern. Schließlich muss man vorab auch an die Rechte denken, die man an den Verlag abtreten muss. Die Auflagen für ein Erstlingsbuch sind dabei sehr klein und die Autorenhonorare verhältnismäßig gering.

Entscheidet man sich stattdessen für den Weg des Selfpublishing, kann man das Buch sofort veröffentlichen. Es fallen zwar Kosten an, wie z.B. für Lektorat, Korrektorat, Buchdesign etc., aber man kann den Preis selbst festsetzen und kann dafür das ganze Honorar für sich behalten – abzüglich Druck- und Vertriebskosten versteht sich. Die Kosten muss schließlich jeder für sich abwägen. Beim Selfpublishing hat man die größte Entscheidungsfreiheit und behält alle Rechte bei sich. Anschließend oder auch parallel kann man immer noch sein Manuskript an die Verlage verschicken, die bei Erfolg die Rechte abkaufen können. Häufig werden die Verlage mittlerweile auch von selbst auf Selfpublisher aufmerksam, die beispielsweise hohe Verkaufsränge erzielen und machen dann diesen Autoren ein Angebot. Somit fährt man mit dem Selfpublishing in jedem Fall auf der sicheren Schiene.

Der Unterschied zwischen Sachbuch, Fachbuch und Ratgeber

Wenn Sie ein Sachbuch schreiben möchten, müssen Sie sich überlegen, was für eine Art Sachbuch es sein soll. Grob werden Bücher in zwei Kategorien eingeteilt – Fiction und Non-Fiction. Fiction ist alles, was frei erfunden oder auch auf wahren Begebenheiten basierend, in Form einer Geschichte erzählt ist, sogenannte Belletristik, also alle Romane. Non-Fiktion ist demnach alles, was sachlich ist, also die Sachbücher, die sich wiederum in Ratgeber und Fachbücher unterteilen.

Sachbücher:
Sachbücher beinhalten Expertenwissen zu einem bestimmten Thema oder auch eine Schilderung eigener Ansichten zu Themen wie Politik, Wirtschaft, Religion oder Gesellschaft. Die Leserschaft ist hier ein breiteres Publikum, das meist aus Laien besteht.

Ratgeber:
Ratgeber-Bücher geben Ratschläge zu unterschiedlichsten Themen und zielen darauf ab, dem Leser etwas beizubringen oder ihm zu helfen ein bestimmtes Problem zu lösen. Wenn Sie einen Ratgeber schreiben möchten, dann müssen Sie also in erster Linie an die Lösung denken, mit der Sie Ihren Lesern helfen wollen.

Fachbücher:
Fachbücher zählen zu Sachliteratur, die speziell für die Leser eines bestimmten Fachgebietes gedacht ist, die auch bereits ein Vorwissen auf diesem Gebiet mitbringen. Dazu gehören zum Beispiel wissenschaftliche Werke, wie medizinische Fachbücher, rechtswissenschaftliche Bücher oder neue Erkenntnisse in der Quantenphysik. Wer ein Fachbuch schreiben will, muss also auch selbst über fundierte Kenntnisse auf einem Fachgebiet verfügen.

Nicht immer kann man eine klare Grenze zwischen diesen Kategorien ziehen. Manchmal lassen sich Bücher auch mehreren Bereichen zuordnen. Wichtig dabei ist die Zielgruppe, die angesprochen werden soll.

Die richtige Nische finden

Der Markt ist längst überflutet mit Büchern zu allen möglichen Themen. Daher sollte man sich bei der Themenwahl eine Nische suchen, die noch nicht übersättigt ist. Dafür sollte man sein Thema möglichst spezifisch gestalten. Je spezifischer ein Thema definiert ist, desto weniger Konkurrenz wird Ihr Buch auf dem Markt haben.

Eine Marktrecherche ist daher unumgänglich, macht es aber auch gleichzeitig leichter, die Konkurrenz im Auge zu behalten. Mit der Suche bei Amazon kann man beispielsweise durch Eingabe von Schlüsselbegriffen, sogenannten Keywords, herausfinden, welche und wie viele Bücher es zu einem bestimmten Thema bereits gibt. Wenn es Ihr Thema noch nicht oder noch nicht so oft gibt, dann ist das möglicherweise Ihre Nische. Wenn es bereits viele Bücher zu dem Thema auf dem Markt gibt, kann man sich trotzdem noch eine Nische erschaffen, indem man das Thema noch enger eingrenzt.

Die richtige Zielgruppe adressieren

Wenn Sie nun das Thema, die Art des Buches und die Nische gefunden haben, sollten Sie sich nun überlegen, für wen Sie schreiben wollen. Wer ist Ihre Zielgruppe? Wer soll Ihr Buch lesen? An welche Leser ist Ihr Expertenwissen gerichtet? Je besser man die Zielgruppe definiert, desto besser kann man seine Inhalte definieren. Wenn man beispielsweise ein Fachbuch schreiben will über ein Gebiet, in dem man selbst ausgebildet wurde, dann muss man sich fragen, ob dieses Buch eher für Leser bestimmt ist, die sich auch mit dem Thema auskennen und beispielsweise neue Erkenntnisse haben wollen oder ist dieses Buch für Leser bestimmt, die am Anfang stehen und bestimmte Sachverhalte genauer erklärt haben wollen. Davon hängt es ab, wie das Buch geschrieben sein soll, zum Beispiel Fachsprache oder einfache, allgemein verständliche Worte und auch welche Inhalte das Buch liefern soll. Sind es zum Beispiel Grundlagen für absolute Anfänger, wo alles im Detail erklärt werden muss oder steigt man bereits mitten ins Thema ein, wo ein bestimmtes Vorwissen vorausgesetzt wird.

Struktur und Stil des Buches

Neben dem Schreibstil, ist eine einwandfreie Rechtschreibung sowie Grammatik unumgänglich. Denn gerade ein Sachbuch wirkt unseriös, wenn es Rechtschreibfehler aufweist. Deshalb sollte man sein Buch auch unbedingt lektorieren lassen. Um die Texte etwas abwechslungsreicher zu gestalten, kann man beispielsweise auch Bilder, Grafiken oder Infoboxen einbinden, die Kerninformationen prägnant zusammenfassen. Auch gute Struktur, übersichtliche Kapitel, knackige Überschriften oder hervorgehobene Passagen können die Leserlichkeit erleichtern und das Buch insgesamt attraktiver machen. Allerdings sollte man hier unbedingt auf das Design achten, damit es nicht zu bunt und zu unübersichtlich wird. Für eine gute Vermarktung ist schließlich auch der Titel sowie das Buchcover sehr wichtig, denn davon hängt im Wesentlichen der Verkauf ab. Leser kaufen instinktiv Bücher, die sie auch optisch ansprechen. Der Inhalt muss dennoch natürlich auch stimmen, da sonst möglicherweise schlechte Rezensionen drohen.

Korrekt zitieren

Will man ein Sachbuch schreiben, muss man neben seinem eigenen Wissen vor allem auch viel recherchieren. Dabei muss das Zitatrecht beachtet werden. Wenn man fremde Gedanken, ob wörtlich oder sinngemäß übernimmt, muss man diese auch als Zitat kennzeichnen. Wie man richtig zitiert, kann man in vielen Büchern oder im Internet nachlesen. Wichtig ist, dass beim Zitieren der Titel und der Autor des Originalwerks sowie die Auflage oder bei digitalen Quellen das Datum des Zugriffs, der Verlag, der Ort und das Datum der Erscheinung angegeben werden.

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Fazit

Ob Sie nun eine wissenschaftliche Abhandlung in Form eines Fachbuches oder doch lieber einen Ratgeber schreiben möchten, mit Selfpublishing stehen Ihnen alle Türen offen. Und wenn man alle Tipps und Tricks beherzigt und dabei auch noch einen guten Inhalt abliefert, steht einem Bestseller nichts mehr im Weg.

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