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Top 10 Erfolgsfaktoren beim eBook Publishing

Buch veröffentlichen

 

Ein gutes Manuskript zu schreiben ist ein Anfang, aber es braucht mehr als das, um in der digitalen Buchwelt zu bestehen und sich von der Konkurrenz abzuheben. Das Drumherum, von der Gestaltung des Covers bis hin zum Marketing, ist genauso wichtig für den Verkaufserfolg. Hier die Top 10 Erfolgsfaktoren beim eBook Publishing:

1. Ein gutes eBook schreiben

Dieser erste, allerwichtigste Punkt klingt logisch, wird aber oft vernachlässigt. Nicht selten wird das eBook im Eilgang veröffentlicht, bevor der letzte Schliff verliehen wurde. Doch: Unlogische Handlungsabläufe und ein schlechtes Lektorat können schnell dafür sorgen, dass das eBook in Vergessenheit gerät, bevor es seinen Siegeszug antreten kann. Verschwenden Sie weder das Geld noch die Zeit der Leser und lassen Sie Ihr eBook sowohl Korrekturlesen wie auch von Betalesern auf mögliche Ungereimtheiten in der Handlung durchforsten.

Nur wenn ein Buch zum Lesen anregt und der Inhalt berührt und begeistert, wird sich die Mundpropaganda in Gang setzen – und der begeisterte Leser wird das Buch seinen Freunden empfehlen, die wiederum ihren Freunden davon erzählen, die es ihrerseits ihren Freunden empfehlen…

2. Ein ansprechendes Cover gestalten

Der erste Eindruck zählt. Ein Cover sagt viel über ein Buch (Genre, Thema, Stil etc.) und enthält ein unausgesprochenes Versprechen an Leser. Kurz: Der potentielle Leser sieht schon am Cover, ob Sie ein Profi oder ein Amateur sind. Ein gutes Cover muss viele Anforderungen erfüllen: Es muss sowohl als Miniatur (wichtig für Amazon) wie auch in Vergrösserung gut herüberkommen, das Genre muss erkennbar sein und es soll das Interesse der Leser wecken, ohne dabei zu viel über den Inhalt zu verraten.

3. Einen sinnvollen Preis festlegen

Auf Grund der Preisbindung muss der Preis bei allen Anbietern identisch sein. Recherchieren Sie die Preise der Konkurrenz und finden Sie heraus, wie sich der potentielle Verkaufspreis auf Ihr Honorar auswirkt. Amazon bezahlt für ein eBook mit einem Preis unter €2,60 oder über €9,70€ (Stand: Oktober 2013) nur 25%, während man sonst mit 70% rechnen darf.

4. Rechtliche Fallstricke kennen

Wer erfolgreich ein eBook veröffentlichen will, muss die rechtlichen Grundlagen kennen und sicherstellen, dass gegen kein Urheberrecht verstossen wird. Wer sein Werk beispielsweise über Amazon KDP hochlädt, erklärt rechtswirksam, dass er sämtliche Urheberrecht am Werk besitzt. Wer Texte kopiert, nicht freigegebenes Bildmaterial verwendet oder Songtexte oder Zitate ohne Erlaubnis abdruckt, kann rechtlich belangt werden und muss sich auf teuere Prozesse gefasst machen. Die Rechte müssen also im Voraus abgeklärt werden, damit einem sein unüberlegtes Handeln gegebenenfalls nicht teuer zu stehen kommt.

5. Geeignete Distributionswege erschliessen

Damit sich ein eBook verkauft, muss es erst einmal zugänglich gemacht werden. Wo es nicht angeboten wird, da wird es weder gesehen noch gekauft – es ist dort schlicht unsichtbar. Ein eBook auf Amazon anzubieten ist ein guter Start. Wer aber seinen potentiellen Käuferkreis noch weiter ausbreiten will, der kann auf die Hilfe eines Distributors zurückgreifen. Dank solchen Vermittlern wie beispielsweise Epubli oder Smashwords können gegen ein kleines Honorar mehr potentielle Leser erreicht werden.

6. Informationen zusammentragen und nutzen

Informationen aus Statistiken können Ihnen helfen, ihr eigenes eBook besser zu vermarkten. Mark Coker, der Gründer von Smashwords, hat von Mai 2012 bis Mai 2013 die Verkaufszahlen von 120.000 E-Books auf allen wichtigen E-Book-Plattformen (Apple iBookStore, Barnes & Noble, Sony und Kobo) in den USA analysiert um daraus Tipps für Indie-Publisher abzuleiten. Dabei stelle er fest, dass beispielsweise kurze Buchtitel beliebter sind und längere eBook mehr Erfolg verzeichnen. Nutzen Sie solche Informationen zu Ihren Gunsten. Die Ergebnisse seiner Analyse finden Sie im Blog von Smashwords.

7. Strategisches Marketing betreiben

Führen Sie Gratis-Aktionen durch. Das mag kontraproduktiv klingen, wer sein eBook jedoch für einen begrenzten (!) Zeitraum kostenlos zur Verfügung stellt, kann diesem Flügel verleihen. Gemäss Smashword (siehe Link bei Punkt 5) wird ein kostenloses eBook 92-mal häufiger heruntergeladen als ein kostenpflichtiges eBook. Und dies wiederum bedeutet, dass Ihr eBook im Gespräch ist und viele – hoffentlich positive – Reviews erhält.

Unterschätzen sie zudem nicht den Einfluss von Bloggern, Social Media wie Facebook und Twitter sowie Leserunden bei Anbietern wie Lovely Books, welche zu neuen Fans uns Rezensionen verhelfen können.

8. Sich mit Metadaten auseinandersetzen

Damit Händler das eBook in den Katalog aufnehmen können und potentielle Leser dein Buch finden und wissen, worum es darin geht, sind Metadaten unerlässlich. Entsprechend sollte man ihnen Beachtung schenken um sich mit ihnen einen Vorteil in der Auffindbarkeit des eigenen eBooks zu verschaffen. Metadaten beinhalten jegliche Informationen, die dabei helfen das Buch zu beschreiben und zu identifizieren – vom Buchtitel, Genre, Ersterscheinungsdatum, Autorennamen, Preis bis zur ISBN-Nummer, Sprache, und Covergrafik. Besonders die Buchbeschreibung (der ‘Buchrücken des eBooks’) sollte nicht unterschätzt werden. Ein eBook kann man nicht wie ein gedrucktes Buch im Buchhandel aufschlagen und darin herumblättern – aus diesem Grund sind knackige Beschreibungen mit guten Keywörtern umso wichtiger.

9. Eine dicke Haut zulegen und richtig mit Kritik umgehen

Wer ein eBook mit viel Zeit- und Arbeitsaufwand geschrieben und endlich veröffentlicht hat, nimmt sich schlechte Kritik oft viel zu sehr zu Herzen. Wegen schlechter Kritik sollte man sich nicht entmutigen lassen. Im Gegenteil: Aus konstruktiver Kritik sollte man lernen – und sein Werk gegebenenfalls entsprechend überarbeiten.

10. Ausdauer, Ausdauer, Ausdauer

Der Erfolg kommt nicht von heute auf morgen. Wer ein eBook schreibt und veröffentlicht und denkt, dass damit die Arbeit getan sein, der irrt. Nach der Veröffentlichung müssen erst einmal potentielle Leser gefunden und eBooks verkauft werden. Wer bereits nach Tag 1 aufgibt, weil die erwarteten Verkaufszahlen auf sich Warten lassen, der wird keinen Erfolg haben. Ausdauer ist gefragt! Und vielleicht auch eine kleine Portion Glück.

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