9 Gründe, warum Sie als Coach ein Buch schreiben sollten

Buch schreiben

Sie haben Ahnung von einem Spezialgebiet, möchten anderen Menschen helfen und damit Geld verdienen? Dann sind Sie ein waschechter Coach oder auf dem besten Weg dahin. Wer auf der Suche nach dem großen Durchbruch als Coach ist, kommt um das eigene Buch eigentlich kaum herum.

Denn wer als Coach wirklich bekannt werden will und sich auf lange Sicht damit selbstständig machen möchte, braucht in erster Linie eine Plattform, um potentielle Kunden zu erreichen und Wissen zu vermitteln. Ein Buch zu schreiben, wie etwa einen Ratgeber, ein Sachbuch, Fachbuch oder ein eBook, ist dabei eine tolle Möglichkeit, sich als Coach zu etablieren und ein breites Publikum zu erreichen. Wir haben 9 gute Gründe zusammengefasst, warum Sie sich als Coach die Mühe machen sollten, ein Buch über Ihr Fachgebiet zu schreiben und Sie werden schnell merken, dass es einfacher geht als gedacht. Dabei müssen Sie kein professioneller Autor sein, auch Anfänger schaffen es mit ein paar Tricks zum eigenen Buch.

  1. Ohne Moos nix los

Natürlich sind wir alle leidenschaftliche Coaches und gehen vielmehr einer Berufung als einem Beruf nach. Aber: Ohne Moos ist nix los, das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern. Wer als Coach einen Ratgeber oder ein Sachbuch schreibt, monetarisiert sein Wissen und verdient hinzu. Es ist ja schließlich auch ein schönes Gefühl, für seine Arbeit entsprechend entlohnt zu werden. Dabei gilt es zu wissen, dass sich der Verdienst sowohl über den Buchverkauf an sich, als auch über Klick-Zahlen des eigenen Blogs oder Social Media Profiles gestalten kann. Die meisten Autoren fahren heutzutage sowieso mehrgleisig, und damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt.

  1. Buch zum Blog oder Blog zum Buch

Als Coach wollen wir unser Wissen teilen und anderen Menschen helfen, gewisse Dinge zu schaffen. Vom Motivationscoach zum perfekten Hundedresseur, von der talentierten Putzfee bis hin zum Autobastler, alle können ein Coach sein und das eigene Wissen ist dabei oftmals unerahnt wertvoll für andere. Wer kennt es nicht, dass man vor einer schier unlösbaren Aufgabe steht, wie zum Beispiel eine Wand zu verputzen, und im Internet eine prima Anleitung dazu findet. Wer eine Leidenschaft hat, treibt sich häufig auf den entsprechenden Internetseiten herum, beteiligt sich aktiv in Foren oder hat schon seinen eigenen Blog. Blogs und deren Vernetzung in Social Media Netzwerken sind das A und O für jedes Unternehmertum heutzutage. Was in einem Buch strukturiert erklärt wird, kann man durch Video-Tutorials und DIY-Anleitungen im eigenen Blog bildlich veranschaulichen und zieht somit ein immer größeres Publikum an. Und darum geht es schlussendlich: Ein breites Publikum ansprechen und neue Interessenten für den eigenen Themenbereich zu gewinnen. Somit gehen Buch und Blog parallele und komplementierende Wege. Das Buch sollte ein zeitloser Grundstein sein, ein Ratgeber oder Sachbuch, das Wissen vermittelt. Der eigene Blog wiederum ist zum einen Marketingplattform für das eigene Buch, aber gleichzeitig auch eine interaktive Fortsetzung der Thematik. Leserfragen können in Windeseile und öffentlich beantwortet werden und News und Updates werden hier veröffentlicht.

  1. Kunden gewinnen

Das eigene Buch hilft dabei, Kunden zu gewinnen. Man etabliert sich mit dem eigenen Buch als Experte und verschafft sich Respekt. Der Ruf ist schließlich unheimlich wichtig. Denn ein eigenes, verlegtes Buch verschafft Respekt und positioniert Sie als Experte in der Materie, so zumindest sehen es die meisten Menschen. Es gibt viele Leute, die auf Amazon oder im Buchhandel ganz gezielt Ratgeber zu gewissen Themen suchen, daher ist es besonders wichtig, das Buch gut und richtig zu positionieren und eine schlaue Marketingstrategie zu verfolgen. So werden Sie von potentiellen Kunden entdeckt.

  1. Endlich selbstständig!

Das ist der Traum und das Ziel. Endlich selbstständig sein und vom Coaching leben können. Es gibt Coaches, die um die Welt jetten, ausgebuchte Seminare geben und tausende von Euros mit nur einem Auftritt gewinnen. Natürlich hat nicht jeder das Zeug zur „Rampensau“ und will dies vielleicht auch gar nicht, aber eine finanzielle Unabhängigkeit und hundertprozentige Selbstständigkeit ist der Traum vieler Coaches. Das eigene Buch kann der Weg dahin sein, denn ein Buchverkauf lohnt sich natürlich auch finanziell. Darüber hinaus ist ein Buch auch ein Multiplikator: Durch das Buch kommen Kunden auf die eigene Internetseite oder Blog, darüber wiederum zu eventuell angebotenen Dienstleistungen und der Kundenkreis vergrößert sich.

  1. Lassen Sie andere an Ihrem Wissen teilhaben

Wissen ist nur dann wertvoll, wenn es geteilt wird und anderen Menschen hilft. Die meisten Wissenschaftler arbeiten in Teams zusammen, tauschen ständig Wissen und neue Erkenntnisse aus und bereichern sich so gegenseitig. Das gleiche gilt auch für Ihr Wissen als Coach über IhrSpezialgebiet. Sie können anderen helfen und sie somit auch eventuell als Kunden gewinnen, auf der anderen Seite entsteht im Zusammenhang mit digitalen Plattformen ein Dialog mit den Menschen, die Ihnen Feedback geben können. Welche DIY-Methoden funktionieren? Welche Strategien lassen sich nicht in die Praxis umsetzen? Wissen kennt keinen Status Quo, Wissen ist dynamisch und muss gefüttert werden. Das gilt für beide Seiten.

  1. Spezialisierung in kein KO-Kriterium: Positionierung als Experte

Im Gegenteil. Hier gilt als Faustregel: Desto spezialisierter mein Wissen und mein Angebot an Beratung ist, umso glaubwürdiger bin ich als Experte. Wer alles kann und alles weiss, ist ein Schwindler, zumindest wird dieser Eindruck irgendwann entstehen. Somit ist eine Spezialisierung auf Beratung und Coaching in einer ganz gewissen Nische ein Ziel, welches man verfolgen sollte. Durch das Schreiben eines eBooks oder Ratgebers steigert man Bekanntheit, Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit und ist somit auf dem besten Weg zum Expertentum. „Einen Blog kann jeder kreieren, aber ein Buch veröffentlichen nur studierte Experten!“, so denkt die Öffentlichkeit. Das stimmt zwar absolut nicht, da heutzutage die meisten Ratgeber und Bücher im Selbstverlag veröffentlich werden, aber Schein ist Sein auch in der Expertenwelt. Ein eigenes Buch sorgt für einen glaubwürdigeren Expertenstatus. Und desto erfolgreicher das eigene Buch wird, umso mehr steigert sich der eigene Expertenstatus. Das eigene Buch als Coach kann somit durchaus zur Herausforderung und Bewährungsprobe als Experte werden.

  1. Profis können beim Schreiben helfen: Trend Ghostwriting

Nein, es hat nichts mit Geistern zu tun, unter Ghostwriting versteht man, dass eine andere Person (=Ghostwriter) anonym Inhalte komplett oder teilweise verfasst. Ghostwriter findet man über das Internet auf allen gängigen Freelance-Plattformen und es ist tatsächlich nicht besonders teuer, sich etwas schreiben zu lassen. Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand: Zeitersparnis und die Inhalte werden garantiert sprachlich gut verpackt. Denn nicht jeder gute Coach ist automatisch ein guter Autor. Die klare, didaktische Struktur eines Buches ist nämlich unheimlich wichtig. Der Ghostwriter hilft somit, strukturierte Form zu schaffen und für den richtigen Inhalt sorgt jeder Coach natürlich im Zusammenspiel mit dem Ghostwriter selber. Ein Ghostwriter nimmt einem das Schreiben nicht zu 100% ab, hilft aber dem ganz schreibfaulen Coach, ein gutes Stück weiter zu kommen.

  1. „Ich habe keinen Verlag!“ – Falsch, Sie sind Ihr Verlag!

Die meisten Ratgeber, Fachbücher oder Sachbücher von Laien oder noch unbekannten Autoren werden heutzutage im Selbstverlag veröffentlicht. Das ist eine tolle Sache, die es früher nicht gab. Damals musste man mit seinem Werk bei den Verlagen hausieren gehen, und wenn dann nichts als Absagen kamen, hatte man sich die Arbeit quasi umsonst gemacht. Heute bestimmt zum Glück nicht mehr ein Verlag über das Erscheinen oder Nicht-Erscheinen eines Buches, sondern der Autor selbst. Der meistgenutzte Selbstverlag heutzutage ist Amazon (Kindle Direct Publishing & CreateSpace), hier kann man sich einen Account erstellen, das eigene Buch als ebook und/ oder gedrucktes Taschenbuch kreieren und schon geht das Ganze mit richtiger ISBN Nummer bei Amazon in den Verkauf. Im Selbstverlag kassieren Sie übrigens in der Regel 70% der Umsätze, bei einem traditionellen Verlag wäre das undenkbar. Der ein oder andere bis dato unbekannte Autor ist auf diese Weise schon zu Geld und Ansehen gekommen.

  1. Das Non-Plus-Ultra als Coach: Speaking-Gigs

Speaking- Gigs sind in der Szene ein wichtiges Instrument zum Coaching und zum direkten und indirekten Marketing. Hierbei kann es sich um Coaching-Gigs an sich handeln, bei denen einem breiten Publikum live der Inhalt des eigenen Programms vermittelt wird (die Amerikaner machen es uns schon lange mit spektakulären Coaching-Shows vor) oder einfach eine Einladung in eine Radiosendung, TV-Show usw. Wir alle kennen Sendungen in den Medien in denen Experten befragt werden, die ganz nebenbei ihr eigenes Buch vorstellen. Andersrum werden viele Coaches und Experten auch gerade auf Grund ihrer kürzlichen Buchveröffentlichung eingeladen, um ihr Werk vorzustellen, da es gerade in die Thematik passt. Hier sind insbesondere Ratgeber und Sachbücher zu nennen, die einen neuartigen Ansatz verfolgen. Speaking-Gigs sind unheimlich wichtig, denn sie promoten das eigene Werk, sorgen für immer mehr Kundschaft und verleihen Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit. Der Expertenstatus steigt. Ein eigenes Buch zu schreiben ist hierfür ein unverzichtbares Medium, um die eigenen Chancen auf Speakings-Gigs zu erhöhen. Zudem erhält der Autor als Speaker auch schonmal 1.000 Euro für einen Auftritt.

Zu guter Letzt kann man jedem Nachwuchs-Autor und Coach aus Leidenschaft nahelegen, ein Buch oder eBook zu schreiben. In unserem Online-Kurs „Buch schreiben“ helfen wir Ihnen innerhalb von 90 Tagen genau dies auf die Beine zu stellen. Zudem haben Sie Experten an der Hand, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das eigene Buch soll schließlich nicht zum frustrierenden Endlosprojekt werden, sondern schon bald in den Regalen stehen. Darum ist es durchaus sinnvoll, an einem Online Kurs teilzunehmen und nicht blind alleine loslaufen.

 

Photocredit: © shutterstock, Lightpoet Bild ID: 243396313

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